Bitcoin - Von Cash zu Crash ?

Bitcoin - Von Cash zu Crash ?

 

Über Bitcoin 

Mit jedem Tag, an dem der Bitcoin-Kurs neue Höchststände erreicht, wird die Frage drängender, was hinter dem Phänomen Bitcoin steht. Ist die Kryptowährung das neue Gold, in das Anleger wegen steigender politischer Unsicherheiten vermehrt investieren? Ist Bitcoin gar die neue globale Weltwährung, die irgendwann traditionelle Währungen verdrängen wird? Oder sind Bitcoins die Tulpen des 21. Jahrhunderts? Wir geben Ihnen in folgendem Video (5:50min) einen kurzen Überblick.

 
 
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Krypto-Währungen Geeignet für den Alltag?

Die Frage ist: Ist Bitcoin oder eine andere Krypto-Währung als normales, weitverbreitetes Zahlungsmittel im Alltag geeignet?
Die Signale dazu sind eher schwach. Denn jede Währung baut auf Vertrauen auf. Vertrauen darauf, dass eine Währung einen gewissen Wert darstellt, aber auch halbwegs stabil ist. Um damit später Waren oder Dienstleistungen kaufen, einen Kredit bedienen oder in andere Währungen tauschen zu können.

 

Und die Wertschwankung von Bitcoin ist enorm. Die Währung hat sich allein 2017 praktisch mehr als verzehnfacht, dazwischen gab es starke Rückschläge. Der Maximum Drawdown, also die Kennzahl für den Maximalverlust, ist für Bitcoin mit mehr als -80% berechnet worden. Die seit 2009 gehende Kursrally nach oben mag für frühe Bitcoin-Käufer sehr spannend sein. Ein in Bitcoin verschuldeter Kreditnehmer hingegen hätte da etwas weniger Freude daran. 

Blockchain-Bill Gates

 

Die für jede Währung wichtige „Fälschungssicherheit“ basiert im Fall von Bitcoin auf komplexen mathematischen Formeln, die eine offenbar fälschungssichere kryptografische Verschlüsselung ermöglichen, auch „Blockchain“ genannt. Viele halten ja diese Verschlüsselungstechnologie „Blockchain“ für die eigentlich revolutionäre Erfindung, die die Zukunft vieler Branchen massiv und nachhaltig verändern wird.  

Anders als bei klassischen Währungen, die ja von Notenbanken gesteuert werden, gibt es bei Kryptowährungen keine zentralen Stabilitäts-Mechanismen nicht. Womit Krypto-Währungen in der derzeitigen Form nach Ansicht der Autoren keine Verbreitung als Alltags-Zahlungsmittel erreichen dürften.
 

Boulevard

Geldanlage Bitcoin ?

Es ist die Anzahl der noch möglichen Bitcoins derzeit auf 21 Millionen Stück beschränkt, womit sich die Preisspirale noch eine Weile lang nach oben gehen dürfte. Wie lange, ist völlig unklar. Bitcoin und andere Kryptowährungen sind somit höchst spekulative Geldanlagen. Wie schon so oft, wenn sehr viele Investoren bei einer derart gehypten, aber eigentlichen illiquiden Anlageklasse aufspringen, kann der Preis schnell exponentiell steigen. Während der ideale Zeitpunkt zum Ausstieg nicht vorherzusehen ist, darf mit dem Platzen der Spekulationsblase getrost gerechnet werden. 

 


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